Günstiges SUP-Board vs. hochpreisiges SUP-Board

Günstiges SUP-Board vs. hochpreisiges SUP-Board

Bei Spaziergängen, Badetagen am Baggersee oder im Urlaub ziehen Menschen deine Aufmerksamkeit auf sich, die auf einem Board über den See, Fluss oder auf dem Meer paddeln? Oder du hast schon einmal auf einem SUP gestanden und nun vom SUP-Fieber infiziert? Oder denkst du vielleicht darüber nach, ein SUP-Board für jemand anderen zu kaufen, aber weißt noch nicht so recht, auf was du achten sollst und wie viel Geld du überhaupt einplanen sollst?

Damit du nicht völlig planlos dastehst, geben wir dir hier ein paar Tipps, auf was zu achten ist, wenn du überlegst, dir ein SUP-Board samt Ausrüstung zuzulegen.

Seit einigen Jahren wächst die Trendsportart Stand-Up Paddling enorm. Der Sport erfreut sich immer größerer Beliebtheit bei Alt und Jung und das hat seine Gründe. Stand Up Paddeln kann jeder. Irgendwo ist immer ein See, ein Fluss oder sogar das Meer, auf dem ein paar Paddelbahnen gezogen werden können. Die steigende Beliebtheit blieb im Markt nicht lange unbemerkt. Das führt dazu, dass SUP-Boards und die dazugehörende Ausrüstung omnipräsent auf allen digitalen Marktplätzen und auch im Baumarkt oder Discounter deiner Wahl angeboten werden. Das große Angebot an SUP-Boards macht die Wahl des richtigen Boards für deine Bedürfnisse und Ansprüche natürlich umso schwieriger. Gleichzeitig hast du aber die Möglichkeit, dir ein Board auszuwählen, das perfekt auf dein Anforderungsprofil passt.

Damit du dieses eine Board findest, das perfekt zu dir passt, musst du einige Abwägungen machen und dir die Frage stellen: Lieber ein billiges SUP-Board oder ein teures SUP-Board.

 

Was sind deine Ansprüche an das Board?

Als erstes solltest du dir überlegen, wie du dein SUP-Board nutzen willst. Gleich vorab: Günstige SUP-Boards sind meist Allrounder. Das heißt, du kannst damit überall paddeln gehen. Auch im hochpreisigen Segment gibt es natürlich Allround-Boards. Die Frage ist also: Gehst du mit deinem SUP-Board gelegentlich auf dem Badesee paddeln und das Board fungiert als bessere Badeinsel für dich und deine Kinder oder hast du vor, öfter bzw. regelmäßig auf Erkundungstouren zu gehen? Für den gelegentlichen Einsatz reicht ein billiges Board durchaus aus. Falls du aber vor hast, Stand-Up Paddeln als Sport aufzufassen, auf Entdeckungstouren zu gehen und viel Zeit auf deinem Board zu verbringen, wäre es definitiv ratsam, zu einem teuren und hochwertigeren Board zu greifen. Auch das Design spielt eine wichtige Rolle. Mit einem billigen Board vom Discounter kommst du schnell an materialbedingte Grenzen, die nicht unbedingt mit deinen Grenzen übereinstimmen. Außerdem sollst du dich auf deinem Board wohl fühlen. Das geht nicht, wenn dir schon allein die Farben deines Boards ein Dorn im Auge sind.

Kommen wir noch einmal auf die Problematik zurück, dass günstigere Boards meist Allrounder Boards sind. Klar kannst du damit sowohl auf einem Fluss und auch im Meer paddeln. Greifst du aber zu einer hochqualitativen Lösung, kannst du zwischen Riverboards und SUP-Boards fürs Meer oder den See auswählen und so den optimalen Fit zwischen Bedingung, Anspruch und Board herstellen.

 

Testen schützt vor einem Fehlkauf

Ein Auto wird auch nicht gekauft, ohne wenigstens vorher einmal drinn gesessen zu haben oder eine Probefahrt gemacht zu haben. Gerade wenn du dich entschieden hast, dir ein SUP-Board anzuschaffen, solltest du dir klar machen, dass es auch bei den SUP-Boards große Unterschiede hinsichtlich Qualität gibt. Und das ist nicht alles. Wenn man ein Auto kauft und das erste Mal darin sitzt, merkt man ziemlich schnell, ob man sich darin wohl fühlt und damit gut zurecht kommt. So ähnlich ist es auch bei Stand-Up Boards. Deshalb empfehlen wir dir, auf jeden Fall erst einmal Boards auszuprobieren. Fühlst du dich auf dem Board wohl? Gefällt dir das Design (denn dein Board und das kristallklare Wasser sind alles, was du bei deinen Touren um dich hast)? Designtechnisch ist hier nämlich mehr möglich als nur schwarz und weiß, wie du auf yoloboard.de schnell erkennen kannst. Läuft das Board leicht, sind die Nähte gut verarbeitet (iSUP)? Wie ist das Zubehör? Liegt das Paddel gut in der Hand, klappert nicht und ist schön leicht? Du siehst, hier gilt es, einiges zu beachten. Unser Tipp also: Teste unbedingt bevor du kaufst, du wirst schnell einen Unterschied zwischen billig-SUP Board und qualitäts-SUP Board feststellen.

Wenn du gerne eines unserer schönen Boards testen willst, komme doch einfach bei einem unserer Testcenter vorbei oder vereinbare einen Termin.

https://yoloboard.de/locations/

 

Wo liegt der tatsächliche Unterschied zwischen günstigen SUP-Boards und hochpreisigen SUP-Boards?

Um es auf einen Satz zu bringen: Der Unterschied liegt in der Qualität! Und die macht sich an vielen Stellen bemerkbar. Viele der Eigenschaften wirken sich auf die Fahreigenschaften des Boards aus, die maßgeblich dazu beitragen, ob das Stand-Up Paddeln Spaß macht oder das Board nach 2-3 Ausflügen in einer Ecke im Keller einstaubt.

  • Steifheit: Günstige Boards (iSUP) sind meist weniger steif. Das bedeutet, dass das Board nach kurzer Zeit anfängt, sich durchzubiegen. Das bringt drei Nachteile: Du kommst langsamer voran, das Brett wird instabil und deine Füße werden nass. Du lachst? Nasse Füße beim Wassersport? Alles kein Vergnügen mehr, wenn es draußen mal nicht 30 Grad hat, du aber trotzdem eine Runde drehen willst – versprochen 😉

 

  • Dünne Boards: Günstige SUP-Boards (iSUP) sind in der Regel relativ dünn. Die flachen Boards können dadurch besser zusammengerollt und transportiert werden – denkt man. Eigentlich büßen sie dadurch jedoch an Steifheit ein und werden instabil. Qualitativ hochwertige Boards sind dicker, dadurch stabiler und können trotzdem gut zusammengepackt werden.

 

  • Dass dickere Boards trotzdem gut zusammengepackt werden, liegt an der Boardhaut, also quasi den Oberflächen und Wänden des Boards. Boards aus dem Baumarkt sind meist einlagig. Das bedeutet, dass eine einzige Wand das Wasser und die Luft im Board trennt. Teurere Boards haben mehrere und qualitativ hochwertigere Lagen. Diese bestehen aus robustem PVC. Dieses ist trotzdem knickfest und kann geschmeidig aufgerollt bzw. gefaltet werden. Durch das unempfindliche PVC passiert auch nichts, wenn der Aus- bzw. Einstieg nur über scharfkantige Steine oder Felsen führt.

 

  • Finnen: Billige Boards haben meist ein Eigenfabrikat als Finne. Das macht es schwierig, bei Beschädigung einen Ersatz zu finden. Hochpreisige Boards haben ein genormtes Finnenkasten-System, was es erleichtert, selbst einmal quer über den Globus eine Ersatzfinne aufzutreiben.

 

  • Kurzer Exkurs – Finnen Set-Up: Singlefin, Twinfin, Thruster, Quad oder Bonzer? Gängige Finnen Set-Ups bei SUP-Boards sind entweder Single-Fin oder Thruster, also drei Finnen. Boards mit Single-Fin Set-Up stehen für mehr Wendefähigkeit und Flexibilität, Boards mit Thruster Set-Up halten besser die Spur und sind für ausgiebige Touren besser geeignet. Unsere Boards sind standardmäßig mit drei Finnen ausgestattet. Sie weisen eine hohe Spurtreue auf, sind dabei aber trotzdem wendig.

 

  • Vernähung der Ober- und Unterseite: Das Ober- und Unterdeck sind bei einem iSUP miteinander vernäht. Dies sorgt für die Robustheit und Steifheit der Boards. Bei billigen Boards wird hier oft an der Fadendicke, der Fadenanzahl und im Nähmuster gespart. Bei hochwertigen Boards werden die Ober- und Unterseite mit dem sogenannten Drop-Stich Verfahren vernäht. Dabei weisen sie eine hohe Fadendicke, eine hohe Anzahl an Nähpunkten sowie reisfeste Fäden auf, die meist X-förmig vernäht sind, um noch mehr Stabilität zu gewährleisten. Die Länge der Fäden variiert bei hochwertigen Boards, um eine ergonomische Shape zu ermöglichen.

 

  • Fußpads: Die Fußpads bei billigen Boards gehen schnell kaputt, werden spröde und fühlen sich meist nicht so angenehm an. Unsere Pads beispielsweise bleiben lange geschmeidig und gehen auch bei ständigem Benutzen nicht kaputt oder werden spröde.

 

Die oben genannten Unterschiede spiegeln sich alle in der Fahreigenschaft des Boards wider. Billige Allround-Boards weisen oft eine rundliche Shape auf, die eher als behäbig und langsam zu beschreiben ist, wobei bei hochwertigen Boards auf verschiedene Shapes zurückgegriffen werden kann. Die Shape hat direkten Einfluss auf die Wasserverdrängung des Boards. Muss viel Wasser verdrängt werden, kommst du nur langsam voran und verlierst schnell den Spaß am Paddeln.

Wenn du ein Komplett-Set kaufen willst, kommt zusätzlich noch dazu, dass das mitgelieferte Paddel meist ein Alu-Paddel ist, das dir auf Dauer mit Sicherheit zu schwer wird. Deine erste Anschaffung nach dem Kauf eines Billig-SUP Boards wird also ein Paddel aus Carbon sein. Auch beim Aufpumpen wirst du dir mit der mitgelieferten Pumpe schwer tun.

 

Du siehst also, es gibt genug Eigenschaften, bei denen ein Qualitätsunterschied vom Billig-SUP zum Qualitäts-SUP bemerkbar ist.

 

Wenn du jetzt noch mehr Lust auf Stand-Up Paddeln bekommen hast, laden wir dich ein, eines unserer Testcenter zu besuchen, und eins unserer schönen Boards einfach mal Probe zu fahren. Wie du jetzt wissen solltest: Bevor du dich für ein Board festlegst, solltest du zuerst eine Probefahrt damit machen.

Yoloboard Locations

 

tl;dr

Wenn dir das alles zu ausführlich war und du lieber alle Informationen auf einen Blick haben möchtest, hier bitteschön:

Billig SUP-Boards und hochwertige SUP-Boards trennen viele Eigenschaften. Doch zuerst solltest du dir im Klaren sein, wie du dein Board nutzen möchtest. Wenn du dein Geld für etwas ausgeben möchtest, an dem du lange Freude hast, das dir jedes Mal aufs Neue Spaß bereitet und dazu auch noch schön anzusehen ist, empfehlen wir dir ein hochwertiges Marken-SUP. Vor dem Kauf solltest du aber auf jeden Fall testen, ob das Board zu dir passt und ob du dich darauf wohl fühlst. Beim Kauf sind folgende Punkte interessant: Die Vernähung des Ober- und Unterdecks, die Dicke des Boards und die damit einhergehende Steifheit, die mehrlagige und robuste Boardhaut, die Finnen, die Fußpads, Ventile und nicht zuletzt das Zubehör. Auch solltest du dir darüber im Klaren sein, welche Shape du fahren möchtest.

 

 

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